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Ludwig Zamenhof – Schöpfer des Esperanto. Zum 100. Todestag
02.12.2017, 16:00 Polnisches Institut Wien

Am 14. April 1917 stirbt der polnische Augenarzt Ludwig L. Zamenhof, der auch unter dem Pseudonym „Dr. Esperanto“ bekannt ist. Sein Werk ist von unschätzbarem Wert: Er hinterlässt die erfolgreichste Kunstsprache aller Zeiten – Esperanto. Heute sollen die von ihm erfundene Plansprache eine knappe Million Menschen sprechen. Obwohl oder weil Esperanto keine die Welt beherrschende Sprache wurde, begeistert es nach wie vor rund um den Globus neue Anhänger.

Es ist bereits zur Tradition geworden, dass das Polnische Institut in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Esperanto-Verband (ÖEV) den Geburtstag von Zamenhof begeht, der am 15. Dezember 1859 zur Welt kam. Dieses Jahr steht die Zamenhof-Feier unter einem besonderen Jubiläumsaspekt. Das Jahr 2017 wurde nämlich von der UNESCO zum Zamenhof-Jahr erklärt.

Zum Ausklang des Jahres wird der Präsident der Europäischen Esperanto-Union und Vizebotschafter von Irland in Österreich, Dr. Seán Ó Riain, im Zuge seiner Ansprache Antworten auf die Frage „Die Zamenhof’sche Idee – wie setzt man sich 2017 für sie ein?“ suchen. Anschließend berichtet der Vizepräsident des ÖEV Univ.-Doz. Dr. Heinrich Paul Kovacic über die unerwartet große Zahl von Lesermeinungen zu seinem Artikel im „Standard“ anlässlich des 130. Geburtstags von Esperanto am 26. Juni 2017. Schließlich wird der Präsident des ÖEV und Repräsentant des Esperanto-Weltverbands am Sitz der Vereinten Nationen in Wien, Univ.-Prof. Dr. Hans Michael Maitzen, einen Ausblick auf das bevorstehende 70-Jahr-Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN-Generalversammlung 1948 geben.

Im Rahmen der Feier wird auch eine Ausstellung zum Thema Zamenhof-Jahr 2017 zu sehen sein.

Am 2. Dezember um 12.00 Uhr werden Blumen am Zamenhof-Denkmal (Karlsplatz – Esperantopark) niedergelegt.

Adresse: Polnisches Institut, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61