Geschichte
Ein Abend mit Alfred Schreyer, dem “letzten Juden von Drohobytsch”
09.04.2013, 19:15 Polnisches Institut Wien

Die lebendigen Erzählungen Alfred Schreyers, eines Schülers von Bruno Schulz, führen uns zurück in das bewegte 20. Jahrhundert. Zu seiner Kindheit, als Drohobytsch in Polen lag. Zum Zweiten Weltkrieg und der mehrfachen Okkupation der Stadt durch Deutschland und Sowjetunion. Bis hin zum Bronitza Wald, wo 11.000 Juden von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Alfred Schreyer kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg in seinen Heimatort Drohobytsch zurück und arbeitete fortan als Sänger im Kinofoyer-Orchester. Einige seiner Klassiker hat Schreyer später im Dokumentarfilm von Paul Rosdy verewigt, aus dem wir Ausschnitte sehen und hören werden – zum Beispiel die Stücke  „Kinderyorn”, „Przy kominku” und „Dos lidl fun goldenem land“.

Durch den Abend führt Prof. Alois Woldan (Prof. für Slawische Literaturen, Universität Wien)

Veranstalter: Polnisches Institut Wien, Doktoratskolleg Galizien
Partner: Wiener Euro-Asiatisches Forum, Rosdy Film

Adresse: Polnisches Institut Wien, Veranstaltungssaal (1. Stock), Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Freier Eintritt (Voranmeldung erforderlich)