FILM I GESCHICHTE
Sondervorstellung: „Stadt 44“ von Jan Komasa
28.11.2014, 20:15 Urania Kino, Wien

Am 1. August 1944 entfesselte die polnische Heimatarmee die größte einzelne bewaffnete Erhebung im besetzten Europa während des Zweiten Weltkriegs. Der Warschauer Aufstand gegen die deutschen Besatzungstruppen dauerte ganze 63 Tage und wurde schließlich brutal niedergeschlagen. Er forderte das Leben von etwa 15.000 Heimatarmee-Kämpfern und von zwischen 150.000 und 200.000 Zivilisten. Die polnische Hauptstadt wurde systematisch, ein Haus nach dem anderen, gesprengt und in Brand gesetzt. Über 85 Prozent der Gebäude wurden zerstört. 

„Der Aufstand war ein riesiges Netzwerk. So etwas wie Facebook heute. Ein Netzwerk von herausragend organisierten jungen Leuten, die bereit waren für alles“, so Jan Komasa, der Regisseur des Films „Stadt 44“. Der Film erzählt von einer Gruppe junger Polen: Kama, Alicja und Stefan schwören feierlich, im Dienste der Republik Polen bis zum Ende für ihr Vaterland zu kämpfen. Sie treten der Heimatarmee bei und greifen zur Waffe. Sie erwartet ein langer, grausamer und blutiger Kampf, den der Regisseur in schonungslos realistischen Bildern inszeniert.

Adresse: Urania Kino, Uraniastraße 1, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Nur gegen Einladung. Informationen unter Tel. 01/ 533 89 61-15