Film, Geschichte
„Die Flucht“ von Marek Pawłowski
27.01.2015, 19:00 Polnisches Institut, Wien

„Die Flucht“ (PL 2006, 45 Min., DF) erzählt die Geschichte einer Flucht, die spektakulärer nicht hätte sein können: Vier todesmutige Häftlinge verkleiden sich als SS-Offiziere und verlassen in einem SS-Auto das Lager. Kein Wächter wagt es, sie aufzuhalten. Kazimierz Piechowski, der letzte Überlebende dieses Quartetts, erzählt in diesem spannenden Dokumentarfilm über die atemberaubende Flucht und die Zeit danach. 

Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des deutschen nationalsozialistischen KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee, wurde 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des deutschen NS-Regimes ins Leben gerufen und 2005 durch die Vereinten Nationen zum weltweiten Gedenktag an die Opfer des Holocaust erklärt.

Das KZ Auschwitz wurde im Sommer 1940 vor den Toren der Stadt Oświęcim errichtet und diente  zunächst zur Entlastung anderer Gefängnisse als Konzentrations- und „Schutzhaftlager“ für Polen, und zwar zumeist für politische Häftlinge aus der polnischen Intellektuellenschicht, dem Widerstand, dem Klerus und polnischen Armeeangehörigen. Schon bald wurden auch erste polnische Juden eingeliefert und ab 1942 auch nichtpolnische Juden registriert. Von 1940 bis 1945 starben in Auschwitz mindestens 1,1 Millionen Menschen.

Vor der Filmvorführung wird Dr. Winfried R. Garscha, Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes, einen Vortrag zur Einführung halten.

Adresse: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich 01/ 533 89 61
Links: Informationen zu deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagern