Geschichte
„Sie riskierten ihr Leben” – Ausstellung über Polen, die während des Holocausts Juden retteten
17.11.2015, 19:00 - 06.01.2016 Polnisches Institut Wien

Anhand von Einzelschicksalen erzählt die Ausstellung von der Hilfe, die Polen in der Zeit der deutschen Okkupation den vom Holocaust bedrohten Juden leisteten. In dem vom Dritten Reich besetzten Polen drohte – anders als in Westeuropa – hierfür die Todesstrafe. Dennoch riskierten viele Polen ihr Leben, und jenes ihrer Familie, indem Sie Juden retteten. Viele von ihnen wurden nach dem Krieg in Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt: Gegenwärtig sind dort mehr als 6.500 Polinnen und Polen dokumentiert.

Die Ausstellung wurde vom Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN in Partnerschaft mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen vorbereitet. Sie wird bis 6. Jänner 2016 während der Öffnungszeiten des Polnischen Instituts Wien zu besichtigen sein.

Konstanty Gebert wird die Ausstellung eröffnen. Die Texte des namhaften polnischen Journalisten der Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“ und Gründers der jüdischen Monatszeitschrift „Midrasz“ erscheinen regelmäßig auch in namhaften Titeln im Ausland. Gebert ist Autor zahlreicher Monographien zu einem breiten Themenspektrum, darunter zur jüdischen Geschichte Polens und unterrichtet an Hochschulen in Polen, Israel und den USA.

Adresse: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei, Anmeldung erforderlich 01/533 89 61