Geschichte / Film
Wiener Festwochen: „Die Passagierin“
20.05.2016, 19:00 Polnisches Institut, Wien

„Mich hat Auschwitz nie verlassen“ (Zofia Posmysz)

Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ wird eines der Programm-Highlights der Wiener Festwochen 2016 sein. Die einzige Oper mit dem Thema Auschwitz, komponiert nach dem Roman der aus Krakau stammenden KZ-Überlebenden Zofia Posmysz,  wird am 19. und 20. Mai im Theater an der Wien aufgeführt. Das Polnische Institut Wien lädt alle Interessierten zur Vorführung des gleichnamigen Filmes „Die Passagierin“ unter der Regie des berühmten polnischen Regisseurs Andrzej Munk aus dem Jahr 1963 und einem Gespräch mit der Autorin Zofia Posmysz ein.

Als Vorlage des Films und der Oper diente das Hörspiel „Die Passagierin aus der Kabine 45“ von Zofia Posmysz, das 1962 auch als Buch erschien. In dem Roman verarbeitete die Autorin ihre Erfahrungen im deutschen nationalsozialistischen KZ und Vernichtungslager Auschwitz. „Die Passagierin“ spielt Ende der 1950er Jahre auf einem Ozeandampfer während der Überfahrt nach Brasilien. Dort vermeint die einstige Aufseherin Lisa die totgeglaubte Gefangene Marta zu erkennen. Plötzlich ist alles wieder da, die Vergangenheit holt die beiden Frauen ein.

Regie: Andrzej Munk

Drehbuch: Andrzej Munk, Zofia Posmysz-Piasecka

Darsteller: Aleksandra Śląska, Anna Ciepielewska, Marek Walczewski, Jan Kreczmar u.a.

 

Adresse: Polnisches Institut Wien, Am Gestade 7, 1010 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61, sekretariat.wien@instytutpolski.org
Links: "Die Passagierin" bei Wiener Festwochen