Wissen
Polnisch-ungarische Wege zur Freiheit
06.10.2016 Collegium Hungaricum Wien, Wien

Am 60. Jahrestag der Ereignisse in Polen und Ungarn im Jahr 1956 laden das Polnische Institut Wien und das Collegium Hungaricum zu einer Podiumsdiskussion ein.

Inwiefern könnten die Geschehnisse in Polen und in Ungarn im Jahre 1956 das Streben nach sozialer und politischer Veränderung sowie nach der Wiedererlangung der Freiheit in beiden Staaten beeinflusst haben? Welche Folgen hatten sie für die Entwicklung der demokratischen Opposition beider Staaten? Über diese und viele andere Aspekte der gemeinsamen Geschichte debattieren Dr. habil. Konrad Białecki (Institut für Geschichte der Adam Mickiewicz-Universität in Posen, Institut für Nationales Gedenken) und Prof.  Csaba Gy. Kiss (Historiker, Forschungsstelle an der Universität Warschau).

Darüber hinaus wird Dr. habil. Konrad Białecki die Genese und den Verlauf des Arbeiteraufstands Posener Juni ’56 erläutern sowie über den Einfluss, welchen dieser Aufstand auf die späteren Geschehnisse in Ungarn 1956 hatte, sprechen. In seinem Vortrag wird er sich auch auf die Solidarität zwischen Polen und Ungarn im Herbst 1956 beziehen und der Frage nach den Gedenkstätten für die Aufstände 1956 im öffentlichen Raum von Poznań und Budapest nachgehen.

Moderation: Otmar Lahodynsky (Journalist, Profil)

Adresse: Collegium Hungaricum Wien, Hollandstraße 4, 1020 Wien
Eintritt/Tickets: Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 01/533 89 61, 01/2140 58 10