Geschichte
„Jan Karski. Ein Leben für die Freiheit“
22.11.2016, 18:00 - 13.12.2016 Universität Salzburg

Jan Karski ist einer von mehr als 6.000 Polen, denen der Titel „Gerechte unter den Völkern“ verliehen wurde. Seine Mission war eine besondere: die Welt über den Holocaust zu informieren.

1942 wurde Karski als Kurier in das Warschauer Ghetto eingeschleust. Seine Aufgabe bestand darin, den alliierten Staaten über den Holocaust und die Lage der Juden im besetzten Polen zu berichten. Besonders wichtig war es für Karski zudem, die Alliierten über die Gräueltaten des Besatzers in Polen, den polnischen Widerstand und die Entwicklung der Strukturen des polnischen Untergrundstaats zu informieren. Im Juli 1943 traf sich Jan Karski mit US-Präsident Franklin D. Roosevelt und berichtete ihm über den Holocaust in Europa. Danach blieb Karski aus Sicherheitsgründen in den USA, wo er auch sein berühmtestes Buch, „Story of a Secret State“, verfasste. Bis zum Ende seines Lebens engagierte sich Karski als Augenzeuge einer der größten Tragödien und Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts.

Die vom Polnischen Institut Wien in Zusammenarbeit mit dem Museum der Geschichte Polens, dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen und der Jan-Karski-Bildungsstiftung vorbereitete Ausstellung über Karskis Leben wird nun an der Universität Salzburg präsentiert.

Einführung: Ass. Prof. MMag. Dr. Roland Cerny-Werner

Zu sehen bis 13. Dezember 2016.

Veranstalter: Polnisches Institut Wien, Universität Salzburg – Fachbereich Slawistik, Fachbereich Geschichte und Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte, Honorarkonsul Dr. Michael Pallauf

Adresse: Universität Salzburg (Unipark Nonntal), Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg
Eintritt/Tickets: Eintritt frei.