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Route 28: Länderstation Polen
06.05.2017 Start im Museumsquartier, Wien

„Route28 – die Europareise mitten in Wien“ war ein eintägiges Großevent am 6. Mai 2017, mit dem ganz Europa für die Wiener einen Tag lang in der eigenen Stadt erlebbar gemacht wurde. Kurz vor dem Europatag der Europäischen Union wurden verschiedene Orte der Stadt in europäische „Länder-Stationen“ umgewandelt, an denen Traditionen und Bräuche aus 15 Nationen präsentiert wurden: Polen, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Portugal, Schweden, die Schweiz, Spanien, Tschechen und Ungarn.

Die Teilnehmer des Projektes, die in 21 Gruppen zu je 40 Personen eingeteilt wurden, besuchten jeweils 3 „Länder-Stationen“ am Stück, wo sie die Chance hatten, das jeweilige EU-Land innerhalb von 45 Minuten auf originelle Art und Weise kennenzulernen.

An der Länder-Station „Polen“ wurden den Teilnehmern die kulinarischen Bräuche und regionalen Produkte vorgestellt sowie– in Form von einem do-it-yourself-Workshop – das Kochen von Piroggen (Polnisch „pierogi“), einem der Hauptgerichte der polnischen Küche, beigebracht. Eingangs erzählte die Moderatorin, Frau Anna Narloch-Medek über die polnischen kulinarischen Traditionen. Auf jeden Projektteilnehmer warteten zudem Werbetaschen mit Infoblättern über die polnische Küche, über Polen sowie über das Polnische Institut und andere interessante Infomaterialien. Der Workshop wurde von Frau Wanda Piotrowski geführt, ihrerseits Leiterin eines seit Jahren sehr gut laufenden Lokals, das polnische Speisen serviert. Die Länder-Station „Polen“ wurde vom Polnischen Institut Wien sowie von der Botschaft der Republik Polen in Österreich unterstützt.

Nachdem die Teilnehmer alle drei Stationen besucht hatten, versammelten sich alle im Wiener MuseumsQuartier, wo eine feierliche Abschlussveranstaltung stattfand. Es wurden Fotos und kurze Videos von allen Länder-Stationen gezeigt sowie die offiziellen Ansprachen gehalten – u.a. von den Vertretern des Wiener Magistrats sowie der EU-Institutionen.

Das Ziel des Projektes, an dem über 800 Personen teilnahmen, war es, fremde Kulturen näherzubringen, Klischees und Vorurteile abzubauen und die Ideale der Europäischen Union sowie die europäische Identität zu stärken. Das Projekt „Route28 – die Europareise mitten in Wien“ wurde mit dem diesjährigen Europäischen Staatspreis des Bundesministers für Europa, Integration und Äußeres, Sebastian Kurz ausgezeichnet.