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Musik
Die Entdeckungen der polnischen Oratorienmusik. Konzert
10.09.2017 Rochuskirche, Wien

Am Sonntag, den 10. September 2017 fand in der Wiener Rochuskirche eine einmalige Aufführung der Kirchenmusik statt: Die bei der Kongregation des Oratoriums des Hl. Filippo Neri auf dem Heiligen Berg in Gostyń (Großpolen) tätige Musikkapelle präsentierte das musikalische Erbe vom Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts, das in der Bibliothek des Philippinenklosters aufbewahrt wird.

Das Programm des Konzerts umfasste u. a. Kanon in D-dur J. Pachelbel, „Ombra mai fu“ aus der Oper „Xerxes“ und Arie „Lascia ch'io Pianga“ aus der Oper „Rinaldo“ von Georg Friedrich Händel, Rezitativ und Arie aus dem Oratorium „Messiah“ (Comfort Ye, My People / Every Valley), ebenso von Händel. Aufgeführt wurden zudem die Loblieder „Amor senza misura“ und „Vanità di vanità“ sowie „Offertorium“, „Regenlied“ und „Pastorella Brevis“ von Józef Zeidler, der oft als polnischer Mozart bezeichnet wird, sowie „Aria – Mio Gesù – Oratorio la morte di san Filippo Neri“ von Alessandro Scarlatti.

Solisten: Marzena Michałowska (Sopran), Sławomir Bronk (Countertenor) und Tomasz Krzysica (Tenor)

Das Konzert fand unter der Schirmherrschaft des Direktors des Polnischen Instituts Wien, Rafał Sobczak statt.