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Musik
Cracovia Danza und Pandolfis Consort Wien. Aus dem Zyklus: TELEMANN17
26.11.2017 Lorely Saal, Wien

Beim Abschlusskonzert des Festivals TELEMANN17 trat am Sonntag, den 26. November im Lorely Saal in Wien das Krakauer Hofballett Cracovia Danza auf, begleitet vom Gastgeber des Festivals – Pandolfis Consort.

Das Wiener Ensemble Pandolfis Consort wurde von der Krakauer Geigerin Anna Śliwa an der Violine geleitet. Auf dem Konzertprogramm standen Tänze aus zwei Suiten von Georg Philipp Telemann: aus der Ouvertüre in a-Moll das Menuett, Bourée und Passepied, in einer barocken Choreografie „La belle Danse“ sowie die Polonaise in einer Choreografie im polnischen Stil des 18. Jahrhunderts. In der Orchestersuite „Klingende Geographie“ wechselte der Tanzstil zum Ballett, inspiriert von den Werken des hervorragenden Balletttänzers Jean-Georges Noverre.

Die Kostüme der Tänzer wurden nach den Entwürfen des französischen Designers J. Boquet angefertigt und unterstrichen die Darbietung von barockem und mitteleuropäischem Volkstanz. In der Choreografie von Romana Agnel und Leszek Rembowski erhielten die Zuhörer eine Darbietung von Musik und Tanz aus Mitteleuropa mit jenem Einfluss polnischer, ungarischer und tschechischer Folklore, die den Komponisten Georg Philipp Telemann so fasziniert hat.

Das Hofballett Cracovia Danza ist einer der wichtigsten Repräsentanten altertümlicher Tänze in Polen. Es bemüht sich um die Aufnahme der Polonaise in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.