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Thomas Woodrow Wilson und die polnische Frage. Vortrag und Diskussion
26.01.2018 Polnisches Institut Wien

Thomas Woodrow Wilson kann eine ganze Reihe von Verdiensten vorweisen. Doch für die Polen ist von besonderer Bedeutung, was er vor genau 100 Jahren tat: Am 8. Jänner 1918 verkündete Wilson ein Friedensprogramm, das sogenannte 14-Punkte-Programm. Der dreizehnte Punkt beinhaltet den Wiederaufbau eines unabhängigen polnischen Staates. Polnisches Institut hat eine Veranstaltug organisiert, die dem Präsidenten Woodrow Wilson und seinen enormen Verdiensten für die Geschichte Polens gewidmet war. Das Treffen wurde durch den Vortrag "Von Woodrow Wilsons Friedensprogramm bis zu den gegenwärtigen polnisch-amerikanischen Beziehungen" von Prof. Dr. Zbigniew Lewicki (Lehrstuhl für Amerikanistik an der Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau) eröffnet, der auf die Tradition der polnisch-amerikanischen Beziehungen einging. Während des Abends wurde den geladenen Gästen und dem polnischen und österreichischen Publikum auch die Person des polnischen Patrioten und Aktivisten Kamil Bogacki präsentiert. Er war Leibarzt von Marschall Józef Piłsudski. Der Person Kamil Bogackis wurde im Gespräch mit Redakteur Antoni Adamski, Kamila Bogacka, der Tochter des Arztes, und Aleksander Bielenda, Bogackis Biografen, gedacht. Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein Klavierkonzert der Werke von I. J. Paderewski, dargebracht von Natalia Rehling.