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„Ewigkeit und ein Augenblick“. Polnische Architekturpolitik 1918–1939
12.04.2018 „Ewigkeit und ein Augenblick“. Polnische Architekturpolitik 1918–1939

Am Donnerstag, den 12. April 2018, wurde in der Galerie des Polnischen Instituts Wien p_art die Ausstellung „Ewigkeit und ein Augenblick“ eröffnet, welche die Ideen und die wichtigsten Errungenschaften der polnischen Architekturpolitik in den Jahren 1918–1939 darstellt. Über die Ausstellung und die Objekte sprach am Eröffnungsabend Katarzyna Uchowicz vom Institut für Kunst der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

Die Ausstellung „Ewigkeit und ein Augenblick“ präsentiert Beispiele für die durchdachte und konsequente Architekturpolitik der polnischen Regierung in der Zwischenkriegszeit 1918–1939. Nach 123 Jahren der Fremdherrschaft wollte man ehrgeizige Visionen eines modernen, sich dynamisch entwickelnden Staates verwirklichen. Es wurde massiv in die Architektur, das Handwerk und das Design im öffentlichen Raum, als Mittel zur Konstruktion einer polnischen nationalen Identität, investiert. Die Auswahl der ausgestellten Objekte zeigt die umgesetzten Entwürfe von Bauten, Stadtplanungen und Infrastruktur, unter anderen das Gebäude des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, die Schlossresidenz des Präsidenten der Republik Polen, den polnischen Pavillon auf der Pariser Weltausstellung und den Ozeankreuzer MS Batory.